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Riskantes Spiel mit Billig-Armaturen

Preise locken Verbraucher...

Der Preis erscheint unschlagbar. 29,99 Euro für die Designer-Einhebelarmatur. Fünf Jahre Garantie. Material gemäß DIN-Norm ausgewiesen und mit einem Prüfsigel versehen. Die optisch nahezu identische Armatur des namenhaften Herstellers kostet hingegen das Drei- bis Vierfache. Der Griff zum Schnäppchen bei Discounter liegt also nahe. Den großen Harken sieht aber meist nur ein Fachmann. Die Billig-Armaturen sind quasi nutzlos. Selbst-Installieren ist gesetzlich verboten und Profis lehnen einen Einbau ab.

Die Tricks der Hersteller

Die „No-Name-Hersteller“ arbeiten mit einfachen Tricks. Das Prüfsiegel bezieht sich nur auf den Lärmschutz, und die Norm wird im Kleingedruckten einzig auf die zulässigen Mikroorganismen in den Schläuchen reduziert. Der entscheidende Satz, dass die „gesamte Armatur gemäß der aktuellen Trinkwasserverordnung genehmigt ist“ wird vermieden.

Neben der Gefahr von Wasserschäden steht vor allem die Gesundheit im Vordergrund. Testergebnisse von „Halbzeug“-Herstellern ergaben, dass die Vorgaben bei fast allen Armaturen von zwölf bis 30 Euro nicht eingehalten werden. Gerade bei den besonders problematischen Blei- und Nickelwerten gebe es teilweise sogar „massive Überschreitungen“. Gerade für Kinder ist das sehr gefährlich.

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